Kondom

Multiple Sklerose ist keine Geschlechtskrankheit

Viele Menschen können sich noch immer nicht vorstellen, wie man mit körperlichen Beeinträchtigungen ein erfülltes Sexleben haben kann und erwarten, dass diese deshalb viel eher auf Sex verzichten.

Das entspricht natürlich nicht der Wahrheit und MS ist kein Grund auf den Spaß zu verzichten. So gehört der Spaß durch Intimität und einem aktives Sexualleben auch bei MS-Betroffenen zum Leben dazu. Zwar kann es durch Medikamente oder körperlichen Beeinträchtigungen zu Sexualproblemen kommen, hier hilft es jedoch, mit seinem Partner oder seinem Arzt darüber zu sprechen, denn auch hier finden sich Wege und Möglichkeiten für ein erfülltes Sexualleben. Zudem sind sexuelle Störungen zu einer häufigen Volks-Krankheit geworden und so leiden ebenfalls viele Nicht-Betroffenen darunter.

Die MS wird übrigens bestimmt, in dem eine Kernspintomographie, auch MRT genannt, durchgeführt wird. Denn die MS-Herde, so nennt man die Nerven angreifenden, entzündlichen Punkte im Körper, können mit Hilfe eines MRT im Gehirn und Rückenmark nachgewiesen werden. Als weiterer Nachweis, kann man zudem eine Liquorpunktion durchführen, bei der Rückenmarkswasser entnommen wird um nachzuweisen, ob eine Entzündung vorhanden ist.