Urne

Multiple Sklerose hat keinen tödlichen Verlauf

MS ist eine tödliche Krankheit, die zu einem frühen Tod führt – das ist immer noch ein Vorurteil mit dem die Betroffenen leben müssen. Die Multiple Sklerose ist zwar nicht heilbar, jedoch ist sie keinesfalls tödlich, wie immer noch häufig angenommen wird.

Die MS hat dabei keinen nennenswerten Einfluss auf die Lebenserwartung. Heutzutage, wo wesentlich mehr über die Krankheit MS bekannt ist und auch die Therapie-möglichkeiten für ein möglichst uneingeschränktes Leben sorgen, ist die Lebenserwartung zu gesunden Menschen nur minimal verkürzt. So kann man davon ausgehen, dass ein Betroffener, die Lebensdauer der Durchschnittsbevölkerung minus ca. 6–7 Jahre erreicht. Der Unterschied der Lebens-erwartung wird mit zunehmendem Lebensalter sogar immer geringer.

Die MS verläuft dabei meist in Schüben, darunter versteht man das Auftreten neuer oder bereits bekannter Symptome, die auf die Entzündung zurückzuführen sind. Durch die Medikamente versucht man die Entzündungen im Zentralen Nervensystem zu hemmen, neuen Schüben vorzubeugen oder deren Stärke zu abzuschwächen. Die Medikamente sollen zudem das Fortschreiten der MS verhindern.